Kurt Weill



Kurt Weill






Programm 2010

Motto



„New Art is True Art“

Mit einem umfangreichen Programm präsentiert auch das 18. Kurt Weill Fest das beeindruckende und faszinierende Werk des großen Dessauer Komponisten und wagt doch einen mutigen Schritt in die Gegenwart: getreu dem Festivalmotto 2010 „New Art is True Art“ – einem Song aus Kurt Weills erfolgreichstem Broadway-Musical One Touch of Venus entlehnt – werden in dem noch von Clemens Birnbaum gestalteten Festival zwei Werke ihre Uraufführungen erleben.

Der Überlegung „Neue Kunst ist wahre Kunst“ folgend, eröffnet das Festival mit der Uraufführung des Auftragswerkes Die WUNDE Heine, in der das Mahagonny Songspiel von Weill und Brecht einer Neukomposition von Helmut Oehring gegenübergestellt wird. Dabei orientiert sich der renommierte Komponist, der auch Artist-in-Residence des Kurt Weill Festes 2010 ist, an Weills Songspiel und verwebt diese Ästhetik mit seiner eigenen von Klassik, Jazz und Moderne beeinflussten Musiksprache. Das zweite in Auftrag gegebene Werk erarbeitet der Komponist Moritz Eggert zusammen mit dem Bachmann-Preisträger Franzobel. Das abendfüllende Stück mit dem Titel Bordellballade. Ein Dreigoscherlnstück feiert in der Produktion des Theater Koblenz auf der historischen Bauhausbühne seine Uraufführung – auch hierfür stand das Mahagonny Songspiel Pate.

Als große szenische Produktion wird beim kommenden Kurt Weill Fest, in Koproduktion mit dem Anhaltischen Theater, das Weill-Musical One Touch of Venus realisiert, womit sich der Kreis zum Motto des Festivals auch wieder schließt. Möglich wurde diese große neue Produktion auch durch die Unterstützung der Kurt Weill Foundation for Music, Inc., 7 East 20th Street, New York, NY 10003, die seit 1983 einer der bedeutenden Partner unseres Weill-Festes ist.

Aber auch alle anderen Konzerte und Veranstaltungen des Kurt Weill-Festes 2010 verdienen Ihre Beachtung und versprechen spannende Begegnungen mit einem der großen Pioniere der Musik des 20. Jahrhunderts, der bis heute dafür einsteht, dass Musik doch letztlich entweder nur gut oder eben nicht gut sein könne, gleich ob sie den Genres „Klassik“, „Jazz“ oder „Unterhaltung“ zuzuordnen sei.

Wir laden Sie herzlich zu spannenden musikalischen Entdeckungsreisen nach Dessau ein!







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