V28
Freitag, 05.03.2010
19.00 Uhr, Musiktheater im Anhaltischen Theater Dessau
"One Touch of Venus" PREMIERE
Musikalische Komödie in zwei Akten
Musik: Kurt Weill
Buch: Sidney Joseph Perelman und Frederic Ogden Nash
Inszenierung: Klaus Seiffert
Musikalische Leitung: James Holmes / Daniel Carlberg
Bühne u. Kostüme: Imme Kachel
Choreografie: Mario Mariano
Chor: Helmut Sonne
Dramaturgie: Ronald Müller
Technischer Direktion: Helmut Uschmann
Solisten:
Molly: Ulrike Mayer / Olivia Vermeulen
Rodney Hatch: Angus Wood
Withelaw Savory: Ulf Paulsen
Taxi Black u.a.: David Ameln
Stanley u.a.: Jan-Pieter Fuhr
Kommissar u.a.: Kostadin Arguirov
Mrs. Kramer: Ulrike Hoffmann
Gloria: Kristina Baran
Sam: N.N.
Anhaltische Philharmonie Dessau
Chor und Tanzcompagney des Anhaltischen Theaters Dessau
Studenten des Studiengangs Musical/ Show der UdK Berlin
Als Krankheitsvertretung trifft der Friseur Rodney Hatch auf den blasierten Kunstsammler Whitelaw Savory, der mit seiner Neuerwerbung prahlt, einer griechisch-antiken Venus-Statue, die schöner als jede Frau sei. Zum Spaß steckt Rodney, der nicht verhehlen kann, dass er seine Verlobte Gloria hübscher findet, während eines unbeobachteten Moments der Statue den eigentlich für Gloria gedachten Verlobungsring auf, wodurch die Venus-Statue zum Leben erwacht. Diese verliebt sich sogleich in Rodney, der vergebens vor ihr zu fliehen versucht - die Verwicklungen beginnen: Das Verschwinden der Statue wird Rodney als Diebstahl angelastet, Venus verfrachtet ihre Konkurrentin Gloria an den Nordpol, woraufhin Rodney unter Mordverdacht und ins Gefängnis gerät. Von dort wird er durch Venus befreit. Er verbringt eine Liebesnacht mit ihr und wird schließlich von der zurück gezauberten Gloria verlassen. Allmählich verliebt sich Rodney tatsächlich in Venus…
Die zunächst rein komödiantische Geschichte gewinnt eine gesellschaftskritische Dimension und satirische Schärfe, wenn das Göttinnendasein mit der Wirklichkeit der kleinbürgerlichen Hausfrauenrolle kontrastiert wird. Venus muss feststellen, dass sie in der vorherrschenden Gesellschaftsordnung nur zwischen zwei Lebensentwürfen wählen kann, dem einer Haushälterin und dem eines Objekts rein ästhetischer Verehrung.
„One touch of Venus“ ist eine witzige Variante des Pygmalion-Stoffes, in der Groteskmärchen und Zeitsatire eine reizvolle Verbindung eingehen.
Das Stück wurde Weills größter Broadway Erfolg. Die Songs reichen von sanften Liebesballaden zu swingenden Tanznummern. Einige Nummern, wie das großartige Liebesduett Venus/Rondey, die Rumba „Speak low“, oder „That’s him“ stürmten die Hitparaden und zählen heute zu den großen klassischen amerikanischen Songs.
In deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Koproduktion des Kurt Weill Festes Dessau mit dem Anhaltischen Theater Dessau
Kartenpreise in €
| Kat.1 | erm. | Kat.2 | erm. | Kat.3 | erm. | Kat.4 | erm. | |
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verkauft
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verkauft | 13,00 | 10,00 | |||


