Musikalische Lesung in der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
„Ich wäre jetzt viel lieber zu Hause...“
Maria J. Cobo Méndez und Bernd Lambrecht, Lesung
Corinne Chatel, Gesang
Denis Forget, Akkordeon
Stefan Sigg, Flügelhorn
Tiny Schmauch, Bass
Die Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Weill und Lenya, der äußerst lebendig und mit Humor geschrieben ist, findet ihr musikalisches Pendant in der französischen Jazz- und Chansonsängerin Corinne Chatel. Dank ihres kulturellen Hintergrunds und ihres Stimmumfangs von über drei Oktaven verbindet die Sängerin verschiedene musikalische Stile von lyrischem Gesang über Cabaretsongs, Jazz, Pop und Soul sowie lautmalerische Geräuschcollagen und Scat-Gesang. Im Jahr 2001 gewann sie mit ihrem Quintett den Jazzpreis des Bayerischen Rundfunks und der Süddeutschen Zeitung: „Die Band stellt ein musikalisches Kaleidoskop auf die Bühne, in dem an einem Abend Edith Piaf, Antonio Carlos Jobim und Bobby McFerrin auf eine Bühne gezaubert wurde“, urteilte ein Kritiker im Bayerischen Rundfunk. Sechs Jahre später wurde dem Corinne Chatel Trio der Ehrenpreis der Jury beim internationalen Wettbewerb Crest Jazz Vocal verliehen.
Nicht nur mit Jazz-Musikern, sondern auch mit klassischen Sinfonieorchestern arbeitete die Sängerin zusammen. Beispielsweise interpretierte sie mit großem Erfolg im Jahr 2006, begleitet von den Sinfonieorchestern Nancy und Straßburg, amerikanische Jazzstandards. Im Mai 2008 sang sie erstmals die Anna in Weills Sieben Todsünden. „Wer diese Stimme und dieses Temperament einmal gesehen und gehört hat, wird süchtig!“, schrieb die Münchner Zeitschrift Arabella über Corinne Chatel - eine Sucht übrigens, die garantiert nicht gesundheitsschädlich ist.
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