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Höhepunkte 2009

Ute Gfrerer (Anna)

„Figura et Anima“ Eröffnungsveranstaltung
Musiktheater und Film-Live-Konzert im Anhaltischen Theater Dessau

L’horloge magique (Die Wunderuhr) und La fôret enchantée (Der Zauberwald) (Frankreich 1928)

Regie: Ladislas Starewitch
Originalmusik von Paul Dessau
Musikalische Leitung: Golo Berg
Anhaltische Philharmonie Dessau

Die sieben Todsünden . Ballet chanté. Musik von Kurt Weill.
Text von Bertolt Brecht
Musikalische Leitung: Golo Berg
Regie: Frank A. Engel
Bühne: Kerstin Schmidt, Frank A. Engel
Kostüme: Kerstin Schmidt
Solisten: Ute Gfrerer (Anna), Margit Hallmann, Uta Krieg und Veronika Thieme (Puppenspieler)
Anhaltische Philharmonie Dessau


Zur Fest-Eröffnung wurde als Koproduktion des Kurt Weill Festes mit dem Anhaltischen Theater Dessau und dem Puppentheater Magdeburg Kurt Weills in Frankreich komponierte Sieben Todsünden (Text: Bertolt Brecht) in einer Puppen- bzw. Figurentheaterinszenierung gezeigt. Solistin war die in den USA lebende, österreichische Sängerin Ute Gfrerer, die in den letzten Monaten die Sieben Todsünden mehrfach interpretierte, so u.a. mit dem Bayerischen Rundfunkorchester unter Leitung von HK Gruber. „Kokett, überzeichnend, voll melancholischer Schwermut stellt sie [Ute Gfrerer] mit klarer Artikulation den Brechtschen Text in den Vordergrund.“, schrieb Andreas Pernpeintner in der Süddeutschen Zeitung, und die Münchner tz rezensierte: „Sopranistin Ute Gfrerer traf als zur Selbstausbeutung erzogene Anna den perfekten Mischton aus klassischer Kunst und satirischer Schärfe.“
Ergänzt wurde das Programm durch ein Film-Live-Konzert mit den Filmen L’horloge magique und La fôret enchantée von Ladislas Starewitch, die dieser 1928 in Paris drehte. Starewitch ist als Pionier animierter Puppenfilme in die Filmgeschichte eingegangen. Paul Dessau komponierte für eine Filmaufführung Ende der 1920er Jahre in Berlin die Musik, die nun im Anhaltischen Theater live zum Film gespielt wurde.

Koproduktion des Kurt Weill Festes Dessau mit dem Anhaltischen Theater Dessau und dem Puppentheater Magdeburgin Kooperation mit der Hochschule „Ernst Busch“ Berlin

Die Aufführung Die sieben Todsünden wird gefördert von der Kurt Weill Foundation for Music, Inc., 7 East 20th Street, New York, NY 10003.






© Roßdeutscher & Bartel GbR, Leipzig, 2012