Referenten

Prof. Dr. Matthias Henke, Musikwissenschaftler, seit 2008 Professur für Historische Musikwissenschaft an der Universität Siegen, seit 2013 auch Forschungsgastprofessor der Donau-Universität Krems. Wissenschaftlicher Beirat der Kurt-Weill-Gesellschaft e.V. Dessau und des Ernst Krenek Institut Krems. Interessengebiete: Musik der (österreichischen) Moderne und der Wiener Klassik. Aktuelle Publikationen: „Wissen Sie noch, wer ich bin?“ – die Musikmäzenin Emmy Rubensohn, Siegen 2018; Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze von Joseph Haydn, Stuttgart 2017 (gemeinsam mit Hans-Ulrich Weidemann).




Florian Amort, Musikwissenschaftler, studierte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Katholische Theologie an den Universitäten in München, Wien und Pavia/Cremona. Seit Februar 2017 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des FWF-Forschungsprojekts „Cimarosas Il matrimonio segreto zwischen Italien und dem Reich (1792–1815)“ am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien an seiner Dissertation. Er ist zudem Mitglied in der Vienna Doctorial Academy „Theory and Methodology in the Humanities“ (Universität Wien).




Dr. Detlef Giese, Musikwissenschaftler, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Geschichte und war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität Berlin tätig, wo er 2004 mit einer Arbeit zur Ästhetik und Geschichte der musikalischen Interpretation promoviert wurde. Seit 2008 arbeitet er an der Staatsoper Unter den Linden, seit 2016 als Leitender Dramaturg. Hier betreute er neben den Konzerten der Staatskapelle Berlin Produktionen von Werken vom Barock bis zur Moderne, u. a. mit Daniel Barenboim, René Jacobs und Jürgen Flimm. Er ist Autor zahlreicher Beiträge zur europäischen Musik des 17. bis 21. Jahrhunderts sowie zur Geschichte der Berliner Staatsoper.




Dr. Werner Grünzweig, Musikwissenschaftler, Dissertation über Alban Bergs Analysen von Arnold Schönbergs Musik. Seit 1994 Leiter der Musikarchive der Akademie der Künste, Einrichtung zahlreicher Komponisten-, Interpreten- und Theoretikerarchive. Initiator und Herausgeber der Reihe Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Herausgeber der Kataloge zu Ausstellungen über Artur Schnabel und Wilhelm Kempff sowie von Schriften- und Korrespondenzbänden von Artur Schnabel und Harald Kaufmann. Jüngst erschien der biographische Essay Artur Schnabel. Musiker und Pianist (Berlin 2017, engl. Berlin 2018) in der Reihe Jüdische Miniaturen sowie Eduard Erdmann. Archive zur Musik… Bd. 15 (Neumünster 2018).




Prof. Dr. Joseph Imorde, Kunstwissenschaftler, seit 2008 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Siegen. Forschungsfelder: Kunst- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, Geschichte der Kunstgeschichte, Kulturgeschichte des Okkultismus u. v. m. Publikationen (Auswahl): Zus. m. Andreas Zeising, (Hrsg.): Lehrgut – Kunstgeschichte in Schulbüchern und Unterrichtsmedien um 1900, Siegen 2018; Carlo Dolci: A Refreshment. Leuven 2017; „Essbares Ansehen: Ordnung und Opulenz in der herrschaftlichen Bankett-Kultur der Frühen Neuzeit“, in: Musik und Vergnügen am Hohen Ufer, hrsg. v. Sabine Meine, Regensburg 2016, S. 75–88; „Rhetoriken der Empfindsamkeit“, in: Ars – Visus – Affectus, hrsg. v. Anna Pawlak, Berlin / Boston 2016, S. 125–142.




Thomas B. Schumann
, Autor, Journalist, Ausstellungskurator, Vortragsreferent und Verleger (Edition Memoria) widmet sich seit vielen Jahren der deutschen Exil-Kultur 1933-1945. Angeregt wurde er dazu durch eine frühe Begegnung mit Katia Mann, der zahlreiche persönliche Kontakte mit Exil-Schriftstellern folgten. Er besitzt die umfangreichste private Exil-Sammlung (700 Kunstwerke, tausende Bücher und Dokumente, mehrere Nachlässe), die bereits in diversen Ausstellungen gezeigt wurde (derzeit in Leverkusen bei Bayer Kultur, 2019 im Mittelrhein-Museum Koblenz), laut WDR und FAZ die ideale Grundlage für das von ihm als Erstem geplante „Museum des Exils".




Dr. Christian Ubber, Musikwissenschaftler und Pianist, seit 1999 Leiter der Musikwerkstatt Engelbert Humperdinck Siegburg. Dissertation über Liszts Etüden. Herausgeber des Lied- und Kammermusikschaffens von Engelbert Humperdinck, Mitautor und -herausgeber der Veröffentlichung „Engelbert Humperdinck – Ein biographisch-musikalisches Lesebuch“ (Ahlen/Westf. 2017). Herausgeber der Cellosonaten Beethovens und diverser Klavierwerke Liszts wie Chopins (Wiener Urtext Edition).











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